Wunderkammern Schloss Burgdorf

Museum Schloss Burgdorf (CH)

Dauerausstellung

arge groenlandbasel fischteich
Konzeption, Szenografie
2018, in Arbeit

Im neuen Schloss gehen Kulturgeschichte und Gastfreundschaft eine einzigartige Verbindung ein. Die Jugendherberge als Anziehungspunkt für Familienreisende, Naturfreunde und Schulklassen und das neue Museum als Erlebnisort für spannende Themen aus Geschichte und Gegenwart ergänzen sich optimal. Museum und Jugendherberge werden dabei inszenatorisch und inhaltlich verzahnt. Auch die Zimmer der Jugendherberge werden mit Objekten bespielt und mit Geschichten inszeniert. Umgekehrt greift die Jugendherberge ins Museum ein. So werden zum Beispiel Übernachtungsgäste der Jugendherberge einzelne Räume des Museums auch nachts besuchen können!
Das inszenatorische Konzept des neuen Museums führt die Tradition der Wunderkammern aus der Renaissance in die Gegenwart – mit der Durchmischung der drei unterschiedlichen Sammlungen von Rittersaalverein, ethnologischer Sammlung und Goldmuseum entstehen  interessante Überschneidungen. Dabei treffen Gegensätze aufeinander und eröffnen sich überraschende inhaltliche und räumliche Spannungsfelder. Thematische Kabinette wechseln sich mit künstlerischen Inszenierungen ab, das Schloss wird zu einer schillernden Wunderkammer, die es zu entdecken gilt. Geschichte wird als dynamischer Vorgang inszeniert, als Weg der Entwicklung, der schliesslich zu dem führt, was heute ist.
Mit thematischen Audio-Rundgängen und räumlich gebundenen Multimediainstallationen werden Themen auf sinnliche und poetische Weise vertieft und erfahrbar gemacht.

Visualisierungen: Javier Alberich

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